Der Gutachter vom MD kommt einmal. In 60 Minuten muss er einschätzen, was du seit Wochen jeden Tag leistest. Ohne Dokumentation verlässt du dich auf dein Gedächtnis. Und genau da liegt das Problem.
Wenn du einen Pflegegrad beantragst oder eine Höherstufung möchtest, schickt die Pflegekasse einen Gutachter vom MD (Medizinischer Dienst, früher MDK).
Das Ganze dauert etwa eine Stunde. Eine Stunde für das, was du rund um die Uhr machst.
Es passiert häufiger, als man denkt. Die Gründe sind fast immer dieselben:
Ein Pflegetagebuch löst alle vier Probleme: Es dokumentiert den Alltag objektiv und vollständig. Auch die schlechten Tage, auch die Nächte.
Dokumentiere zu jedem dieser Bereiche, was im Alltag anfällt. MeinPflegetagebuch lehnt sich an diese Module an, damit du automatisch das Richtige dokumentierst.
Aufstehen, Gehen, Treppensteigen, Umsetzen. Wobei hilfst du, wie oft am Tag?
Orientierung, Vergesslichkeit, Entscheidungsfähigkeit. Notiere konkrete Situationen.
Unruhe, Ängste, Aggressionen, Weglauftendenz. Wie oft, wie lange, was hilft?
Waschen, Anziehen, Essen, Trinken, Toilettengang. Der Bereich, den Angehörige am meisten unterschätzen.
Medikamente, Verbandswechsel, Arztbesuche, Blutzuckermessung.
Tagesablauf planen, Kontakte pflegen, Beschäftigung. Braucht dein Angehöriger Anleitung oder Begleitung?
Etwa eine Stunde. Der Gutachter beobachtet, stellt Fragen und bewertet. Danach ist er weg, und du lebst mit dem Ergebnis.
Ja, innerhalb von vier Wochen nach dem Bescheid. Ein Pflegetagebuch ist dabei deine stärkste Waffe: Es belegt, was du täglich leistest. Und was der Gutachter in einer Stunde nicht sehen konnte.
Unbedingt. Drucke das PDF vor dem Termin aus und gib es dem Gutachter direkt. Das zeigt: Du hast dich vorbereitet, du nimmst das ernst, und hier stehen die Fakten.
Lade die App herunter und mach deinen ersten Eintrag. Du gehst nie wieder ohne Überblick in ein Gespräch.
Kostenlos. Ohne Werbung. Ohne Account.