Damit ein Pflegetagebuch dem Gutachter wirklich hilft, müssen die richtigen Inhalte drinstehen. Diese Checkliste zeigt, welche Bereiche du abdecken solltest – und was am häufigsten vergessen wird.

Ein vollständiges Pflegetagebuch deckt alle Lebensbereiche ab, in denen Unterstützung nötig ist. Orientiere dich an diesen sechs Bereichen – sie sind nicht zufällig an die Begutachtung angelehnt:
Aufstehen, Gehen, Treppensteigen, Transfers (z. B. Bett–Rollstuhl). Wobei hilfst du, wie oft?
Waschen, Duschen, Zähne, Haare, An- und Auskleiden. Teilweise oder vollständig übernommen?
Essen zubereiten, anreichen, ans Trinken erinnern, Toilettengänge, Inkontinenzversorgung.
Medikamente, Verbände, Messungen, Spritzen, Arzt- und Therapiebesuche samt Begleitung.
Orientierungsverlust, Unruhe, Ängste, Aggressionen, Weglauftendenz. Wie oft, wie lange, was hilft?
Tagesstruktur, Erinnern an Termine, Beschäftigung, soziale Kontakte, Anleitung im Alltag.
Drei Dinge fallen fast immer unter den Tisch – und genau sie machen oft den Unterschied:
Wie du das alles richtig formulierst, zeigt Pflegetagebuch ausfüllen. Konkrete Beispiel-Einträge findest du auf der Beispielseite.
Körperpflege, An- und Auskleiden, Essen und Trinken, Toilettengang, Mobilität, medizinische Maßnahmen, Verhalten und nächtliche Einsätze. Für jede Tätigkeit: was, wie oft, wie viel Hilfe.
Hilfreich, aber kein Muss. Die Häufigkeit ist wichtiger als die exakte Minute. Bei nächtlichen Einsätzen lohnt sich die Uhrzeit.
Ja. Begleitung, Fahrten, Wartezeiten und Terminorganisation zählen zu den krankheitsbedingten Anforderungen.
Ja. Ein ehrliches Bild ist glaubwürdiger. Schwankungen sind selbst eine wichtige Information für den Gutachter.
Lade die App herunter und mach deinen ersten Eintrag. Du gehst nie wieder ohne Überblick in ein Gespräch.
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