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Was gehört ins Pflegetagebuch? Die vollständige Checkliste

Damit ein Pflegetagebuch dem Gutachter wirklich hilft, müssen die richtigen Inhalte drinstehen. Diese Checkliste zeigt, welche Bereiche du abdecken solltest – und was am häufigsten vergessen wird.

Checkliste, was ins Pflegetagebuch gehört

Die Checkliste: Das gehört rein

Ein vollständiges Pflegetagebuch deckt alle Lebensbereiche ab, in denen Unterstützung nötig ist. Orientiere dich an diesen sechs Bereichen – sie sind nicht zufällig an die Begutachtung angelehnt:

1

Mobilität

Aufstehen, Gehen, Treppensteigen, Transfers (z. B. Bett–Rollstuhl). Wobei hilfst du, wie oft?

2

Körperpflege & Anziehen

Waschen, Duschen, Zähne, Haare, An- und Auskleiden. Teilweise oder vollständig übernommen?

3

Essen, Trinken & Toilette

Essen zubereiten, anreichen, ans Trinken erinnern, Toilettengänge, Inkontinenzversorgung.

4

Medizinisches

Medikamente, Verbände, Messungen, Spritzen, Arzt- und Therapiebesuche samt Begleitung.

5

Verhalten & Kognition

Orientierungsverlust, Unruhe, Ängste, Aggressionen, Weglauftendenz. Wie oft, wie lange, was hilft?

6

Alltag & Begleitung

Tagesstruktur, Erinnern an Termine, Beschäftigung, soziale Kontakte, Anleitung im Alltag.

Das wird am häufigsten vergessen

Drei Dinge fallen fast immer unter den Tisch – und genau sie machen oft den Unterschied:

  • Nächtliche Einsätze. Was du im Halbschlaf erledigst, vergisst du am nächsten Morgen. Dabei wiegt Nachtpflege besonders schwer.
  • Anleitung und Erinnern. Bei Demenz ist „nur dabeistehen und anleiten" oft der größte Aufwand – wird aber nicht als „Pflege" wahrgenommen.
  • Beaufsichtigung. Ständige Aufmerksamkeit, damit nichts passiert, ist echter Bedarf, auch ohne konkrete Handlung.

Wie du das alles richtig formulierst, zeigt Pflegetagebuch ausfüllen. Konkrete Beispiel-Einträge findest du auf der Beispielseite.

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Häufige Fragen

Was muss mindestens rein?

Körperpflege, An- und Auskleiden, Essen und Trinken, Toilettengang, Mobilität, medizinische Maßnahmen, Verhalten und nächtliche Einsätze. Für jede Tätigkeit: was, wie oft, wie viel Hilfe.

Muss ich Uhrzeiten notieren?

Hilfreich, aber kein Muss. Die Häufigkeit ist wichtiger als die exakte Minute. Bei nächtlichen Einsätzen lohnt sich die Uhrzeit.

Gehören Arztbesuche rein?

Ja. Begleitung, Fahrten, Wartezeiten und Terminorganisation zählen zu den krankheitsbedingten Anforderungen.

Auch gute Tage dokumentieren?

Ja. Ein ehrliches Bild ist glaubwürdiger. Schwankungen sind selbst eine wichtige Information für den Gutachter.

Morgen beim Arzt alles parat haben

Lade die App herunter und mach deinen ersten Eintrag. Du gehst nie wieder ohne Überblick in ein Gespräch.

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